Hoher Öl Verbrauch? So viel Öl Verbrauch ist normal

Hoher Öl Verbrauch? So viel Öl Verbrauch ist normal

Aufgrund der Abnutzung verbrauchen Motoren mit zunehmendem Alter mehr Öl. Übliche Täter sind verschlissene Ventilschäfte, Führungen und Dichtungen oder Kolbenringe, die Öl in die Brennkammern sickern lassen können.

Wenn Auto Öl in die Verbrennungskammer eindringt, wird es verbrennen, möglicherweise in nur geringen Mengen, die klein genug sind, um keinen verräterischen blauen Rauch im Auspuff zu erzeugen, aber dennoch genug, um es zu bemerken, wenn Sie den Messstab des Autos überprüfen.

Wie viel ist „normal“ und wann wird es zu hoher Öl Verbrauch? Und wenn es sich um einen relativ neuen Motor handelt – zum Beispiel mit weniger als 25.000 Kilometer?

Leider bieten die Hersteller keine einheitliche Angaben zu diesem Thema. Was für einen Motor normal sein könnte, könnte für einen anderen übermäßig sein.

Zum Beispiel sagt BMW den Auto Besitzern, dass es normal ist, dass einige ihrer Motoren einen Liter Öl in weniger als tausend Kilometer verbrennen.

In einem Merkblatt für die Betreiber von den gängigsten Modellen sagt General Motors, dass der normale Verbrauch „bei ordnungsgemäß gefahrenen und gewarteten Fahrzeugen im Bereich von einem Liter innerhalb von 2.000 Kilometer liegen kann“. Andere Hersteller sagen in ihren Bedienungsanleitungen nichts über den Ölverbrauch, und wenn Sie fragen, was „normal“ ist, hängt die Antwort, die Sie bekommen, davon ab, mit wem Sie sprechen.

In der Regel sollten die meisten Motoren mit weniger als 50.000 Kilometer zwischen den verschiedenen Ölwechsel Intervallen nicht viel mehr als ein Viertel Öl des Öl Volumen verbrauchen (es sei denn, der Hersteller sagt anders).

Wenn ein Motor mit etwa 3.000 Kilometer oder weniger mehr Öl benötigt, kann dies ein Anzeichen für ein Leck sein (das nicht leicht sichtbar ist) oder von internen Motorproblemen, wie verschlissenen Ventilführungen, Kolbenringen oder irgendwelchen anderen von verschiedenen Arten von Dichtungen.

Sobald ein Auto die 75.000 Kilometer erreicht oder die 100.000, sollte ein erhöhter Ölverbrauch erwartet werden.

Darüber hinaus verwenden viele neuere Motoren dünnere Öle mit niedrigerer Viskosität wie 5W20 oder 0W20 anstelle von beispielsweise 10W30. Da diese Öle dünner sind, können sie leichter an Dichtungen und Ringen vorbei rutschen, die im Laufe der Zeit leicht abgenutzt wurden, wodurch der Ölverbrauch erhöht wird.

Angesichts der Uneinheitlichkeit des Ölverbrauchs besteht die beste Vorgehensweise darin, regelmäßig Ihren Ölstand zu überprüfen und einen Auto Mechaniker nach Undichtigkeiten suchen zu lassen, wenn Ihr Motor Öl frisst.

Wenn Sie den typischen Ölverbrauch für einige Jahre oder Tausende von Kilometer für einen bestimmten Motor kennen, können Sie feststellen, wann der Verbrauch zu hoch wird und Sie möglicherweise darauf aufmerksam machen, dass sich ein Leck oder ein internes Problem entwickelt hat.

Die Verbraucher haben ihre eigenen Vorstellungen davon, wie viel normal ist und haben in den letzten Jahren mehrere Hersteller wegen angeblichen übermäßigen Ölverbrauchs verklagt, darunter Audi, BMW, Honda, Subaru und Toyota.

Weit verbreitete Beschwerden von Eigentümern haben einige Hersteller aufgefordert, Garantien zu verlängern oder Motorteile (und in einigen Fällen auch den Motor selbst) zu ersetzen, obwohl einzelne Verbraucher in der Regel eine Beschwerde bei einem Händler oder einer Autofirma einreichen müssen, um irgendwelche Reparaturen zu erhalten.

So verlängerte Honda beispielsweise die Motorgarantie für die 2008-20011 Accords und die 2010-2011 CR-Vs mit Vierzylindermotoren auf acht Jahre oder 125.000 Kilomter, da die Besitzer einen überhöhten Ölverbrauch von bis zu einem Liter pro tausend Kilometer hinnehmen mussten. Für Besitzer, die sagten, dass ihre Fahrzeuge alle 3.000 Kilometer einen Liter verbrauchten, sagte Honda, dass sie den Verbrauch überwachen und zusätzliche Tests durchführen würden.

So geht Autositze reinigen richtig!

So geht Autositze reinigen richtig!

Je mehr Zeit die Menschen in ihrem Auto verbringen, desto dreckiger werden die Sitze und desto wahrscheinlicher werden sie von Flecken oder schlechtem Wetter befleckt. Egal, wie vorsichtig die Fahrer sind, irgendwann wird etwas auf die Sitze kommen, egal ob es ihre Schuld oder die des Beifahrer ist. Insbesondere Stoffsitze sind anfällig für Schmutz und Flecken, weil Stoff alles aufnimmt. Um das Innere des Autos schön zu erhalten, müssen die Sitze regelmäßig gereinigt werden. Darüber hinaus müssen die Sitze in einem guten Zustand gehalten werden, um den Wert des Fahrzeugs zu erhalten. Der Wert eines Fahrzeugs hängt nicht nur davon ab, wie der Motor läuft, sondern auch wie der Zustand im Innenraum ist. Käufer wollen auch ein Auto, das auch innen gut gepflegt wurde. Schließlich ist das Innere das, was die Besitzer am meisten sehen werden.

Um das Fahrzeug  zu pflegen, ist es wichtig, dass die Besitzer lernen, wie sie ihre Stoffsitze richtig reinigen. Es ist ein völlig anderer Prozess als das Reinigen von Ledersitzen oder Sitzbezügen. Beim Waschen von Stoffsitzen ist Vorsicht geboten, da diese beschädigt werden können.

Wir zeigen Ihnen wie man Autositze reinigen kann Schritt für Schritt.

Schritt 1: Saugen Sie das Auto aus

Vor der Reinigung sollte der gesamte Schmutz und Dreck aus dem  Fahrzeug entfernt werden. Stellen Sie sicher, dass Sie ein Hochleistungsstaubsauger mit einer großen Düse verwenden, damit Sie große Mengen an Dreck aufsaugen können. Die kleinen, handgehaltenen Staubsauger sind in Ordnung, um kleine Mengen Schmutz auf zu saugen, aber sie sind nicht sehr effektiv. Die leistungsstarken Sauger saugen den Schmutz aus Ritzen und Spalten, die sonst nicht erreicht werden können. Die meisten leistungsstarken Staubsauger haben auch verschiedene Düsen, die jeweils in verschiedene Bereiche gelangen können. Wer kein eigenen Staubsauger hat, kann zu einer Autowaschanlage gehen und dort die Münzautomaten benutzen.

Es mag überflüssig erscheinen, das gesamte Auto abzusaugen, nur um die Sitze zu reinigen, aber das ist ein wichtiger Schritt, weil es verhindert, dass Schmutz und Staub in der Luft zirkulieren und auf die Sitze gelangen, sobald sie nass sind.

Schritt 2: Entfernen Sie alle Gegenstände aus dem Auto

Als nächstes nehmen Sie alles aus dem Auto. Alle Dinge auf den Sitzen, wie die Spielzeuge für die Kinder, müssen entfernt werden, um an den Stoff zu kommen. Es ist auch eine gute Idee, loses Zubehör wie Wackelkopfdekorationen oder Dinge, die am Rückspiegel hängen, herauszunehmen. Diese Dinge müssen nicht unbedingt entfernt werden, aber da es schon schwer genug ist, sich in das Auto zu quetschen und die Sitze zu reinigen, ist es einfacher, weniger Dinge zu haben, die in die Quere kommen oder umgestoßen werden können.

Schritt 3: Tragen Sie den Autositze Reiniger auf

Es ist sehr wichtig, nur Autopolsterreiniger auf Stoffsitzen verwenden. Andere Reiniger, wie Teppichreiniger oder Waschseifen, können zu konzentriert sein und die Autositze beschädigen.

Nachdem Sie den Autopolsterreiniger zur Hand genommen haben, sprühen Sie ihn auf den Sitz auf. Wenn Sie einen Abschnitt nach dem anderen reinigen, können Sie die Kontrolle darüber behalten, was sie tun. Großflächiges Arbeiten  dazu führen, dass bestimmte Bereiche nicht schnell genug  durch gespült werden.

Halten Sie die Dose beim Sprühen weit genug vom Sitz entfernt, um nur einen leichten Nebel aufzutragen.  Achten Sie darauf, dass Sie die Autopolster nicht komplett durchnässen, da es ansonsten sehr lange dauern kann bis sie ausgetrocknet sind.

Der neue Mercedes Benz AMG GT S Innenausstattung

Der neue Mercedes Benz AMG GT S Innenausstattung

Der neue Mercedes Benz AMG GT S. Wirklich eine traumhafte Innenausstattung.  Besonders die roten Ledersitze und der Klavierlack auf dem Armaturenbrett gefallen mir sehr gut. Ich bin gespannt was die Autos einmal kosten werden wenn Sie ein paar Jahre alt sind. Vielleicht fährt ja dann jeder mit einem gebrauchten AMG GT S herum 😛

Sprit sparen einfach gemacht

Sprit sparen einfach gemacht

Auto fahren kann auf Dauer ein ziemlich teuerer Spaß sein, wenn man viel fährt. Die Sprit Preise steigen konstant an. Mittlerweile sind wir bei über 1,30 Euro für einen Liter Diesel und bei Benzin bis zu über 1,60 Euro.

Deshalb wird es umso wichtiger das Auto zu verstehen und wie man richtig Sprit sparend Autobahn, Landstraße, Stadtverkehr und im Stau fährt.

Ich habe lange recherchiert und möchte euch heute die besten Spirtspar Tipps vorstellen. Natürlich sind das alles nur allgemeine Tipps denn der größte Faktor der bei dem Spritverbrauch in Betracht gezogen werden muss ist die Motorisierung an sich.

Natürlich wird ein Polo mit 1,4 Liter Hubraum weniger in der Stadt verbrauchen als ein A6 3.0 TDI. Dennoch gibt es viele Sachen zu beachten um den Spritverbrauch egal bei welchen Auto zu minimieren. 

Tipp 1: Reifenluftdruck überprüfen

Es ist wichtig, dass immer genug Luft in den Reifen ist. Achtet darauf, dass die Reifen stets über genug Luftdruck im Reifen verfügen. Die entsprechenden Angaben zu den Reifen kriegt entweder direkt beim Reifenhersteller oder findet sie bei euch im Auto im Tankdeckel oder Türfalze.

Außerdem könnt ihr probieren aber bitte nur im Sommer im Winter ist es zu gefährlich: Erhört euren Reifendruck um 0,1 bis 0,2 Bar pro Reifen.

Dadurch habt ihr weniger Auflagefläche auf der Straße und somit auch weniger Reibung. Weniger Reibung bedeutet weniger Wiederstand und geringerer Widerstand bedeutet um einiges an eingesparten Treibstoff.

Achtet immer darauf, dass ihr hochwertige Reifen benutzt von namenhaften Herstellern wie Michelin oder Dunlop. Denn teure Reifen verfügen über eine bessere Gummimischung und erzeugen somit auch weniger Reibung und Widerstand auf dem Asphalt.

Ich weiß Dunlop Reifen sind teuer aber wenn man dadurch auf 100Km bis zu 1 Liter Sprit sparen kann, hat man die teuren Reifen innerhalb eines Jahres amortisiert.

Tipp 2: Richtig Schalten

Das hier ist wahrscheinlich der wichtigste Tipp von allen. Richtig Schalten. Der Motor erzeugt die Kraft und übersetzt Sie dann zum Getriebe. Das Getriebe setzt die Kraft um auf die Achsen und die Räder vom Auto drehen sich. Jetzt ist es wichtig, dass du lernst richtig zu schalten.

Die neuen Autos verfügen bereits über Schaltempfehlungen im Tacho und zeigen an wann man hochschalten sollte. An diese Empfehlung ist sich stets zu halten, denn diese System wurde von den Ingenieure  der Autohersteller höchstpersönlich ausgedacht. Und wer kann wohl besser an einem Auto den perfekten Moment zum Schalten berechnen um Sprit zu sparen beim Auto fahren als die Autohersteller selbst?

Bei alten Autos ist die Sache ein bisschen anders. Dort gibt es leider noch keine schlauen Tachos die einem beim fahren anzeigen wann man schalten muss. Dafür gibt es aber meinen Blog 😉

Bei Diesel-Fahrzeugen:

Bei Dieselmotoren auf der Autobahn empfehle ich stets bei 2500 Umdrehungen die Minute zu schalten. So kann das Auto optimal kraft entwicklen und gleichzeitig nicht zu viel Sprit fressen.

Innerorts sollte ihr den Diesel bei 2000 Umdrehungen die Minute hochschalten. Denn in der Stadt benötigt das Fahrzeug weniger Kraft.

 

Bei Benzin-Autos:

Der Benziner dreht von Natur aus höher. Denn der Benzinmotor entwickelt erst Kraft in dem oberem Drehbereich zwischen 3-6000 Umdrehungen die Minute. In der Stadt solltet ihr bei ungefähr 3000 Umdrehungen schalten und auf der Autobahn bei 4500 bis 5000 Umdrehungen.

Fazit

Zusammenfassend bedeutet das, achtet stets auf den richtigen Reifendruck. Wenn ihr möchtet könnt ihr sogar mehr Luft in die Autoreifen machen, aber dass dann auf eigene Gefahr.

Außerdem ist es wichtig, dass man den richtigen Schaltzeitpunkt bei seinem Auto findet. Meine Vorgaben sind sehr allgemein und passen nicht auf jede Marke, Motor oder Modell.

Versucht euer Fahrverhalten besser selber im Auge zu behalten so könnt ihr auch gute Sitaution feststellen wo ihr das nächste mal vielleicht doch lieber Sprit sparender mit eurem Auto fahren solltet.

Quellen-Angabe:

Süddeutsche Ratgeber über Spritsparen

Anleitung: Autoscheiben richtig putzen

Anleitung: Autoscheiben richtig putzen

Eine Autoscheibe oder auch Windschutzscheibe richtig zu reinigen braucht einiges an Aufwand. Dennoch sollte man diese Arbeit am Auto nicht unterschätzen denn eine klare Sicht während der Fahrt im Gebrauchtwagen ist sehr wichtig.

Bevor wir die Scheibe unseres Fahrzeug reinigen, fahren wir es einmal durch die Waschanlage. So entfernen wir den ganzen Dreck und Staub der sich über die Zeit auf den Fenstern angesammelt hat.

Nachdem wir das Auto durch die Waschanlage gefahren haben trocknen wir ab. Denn ansonsten haben wir Wasserflecken auf dem Lack und will denke ich niemand, der sein Gebrauchtwagen zu schätzen weiß.

Nun nehmen wir uns Autoscheiben Reiniger zur Hand und drei saubere Tücher. Man kann aber auch Küchenrolle benutzen.

Wir spüren den Fensterreiniger auf die Windschutzscheibe und reiben dann die Autoscheibe vollkommen trocken.

So gehen wir vor bis alle Scheiben komplett sauber und trocken sind.

Noch einmal die Kurzfassung:

  1. Auto durch die Waschanlage fahren
  2. Den Gebrauchtwagen vollständig abtrocknen
  3. Fensterreinigungsmittel und Tücher oder Küchenrolle bereit legen
  4. Alle Scheiben einsprühen
  5. Danach alle nassen Fenster mit Tuch oder Küchenrolle abtrocknen

Ich hoffe ich konnte dem ein oder anderen Autobesitzer mit dieser Anleitung behilflich sein.

Der Diesel-Skandal

Der Diesel-Skandal

Diesel-Autos werden immer unbeliebter wie man in diesem Video sehen kann. In dem Video wird versucht, dass Auto bei den verschiedensten Händler anzubieten.

Die Reporter sind geschockt wie wenig sie für dieses relativ neue Auto nur noch geboten bekommen. Für Auto-Laien natürlich unvorstellbar wieso das Fahrzeug jetzt nur noch so einen geringen Wert hat. Dennoch für uns als Automenschen verständlich.

Denn wer von uns weiß schon wie dieser Diesel-Skandal ausgehen wird. Vielleicht wird Diesel komplett verboten in jeder Stadt in Deutschland? Wo sollen dann die ganzen Diesel Autos hin?

In dem Video wird bereits erwähnt, dass Diesel Fahrzeuge bereits jetzt schon sehr viel schlechter zu verkaufen gehen. Wer weiß wie es dann im Jahr 2018 erst aussehen wird.

Ich bin sehr gespannt wie sich das Thema entwickelt. Falls ich neue Infos zum Thema habe seid ihr die ersten mit denen ich es teile.

So oft sollten Sie das Kühlmittel bei ihrem Gebrauchtwagen wechseln!

So oft sollten Sie das Kühlmittel bei ihrem Gebrauchtwagen wechseln!

 

Bei einigen Autos wird empfohlen, das Kühlmittel alle 30.000 Kilometer zu wechseln. Für andere ist das Wechseln des Kühlmittels nicht einmal im Wartungsplan.

Zum Beispiel sagt Hyundai, dass das Kühlmittel (was viele als „Frostschutzmittel“ bezeichnen) in den meisten seiner Modelle nach den ersten 60.000 Kilometer und dann alle 30.000 Kilometer ersetzt werden sollte. Bei einigen Mercedes-Benz Modellen beträgt der Intervall alle 30.000 Kilometer, bei anderen Modellen 120.000 Kilometer oder alle 12 Jahre. Bei noch einem anderen Mercedes sind es 150.000 Kilometer oder 15 Jahre.

Einige Hersteller empfehlen, die Kühlflüssigkeit häufiger bei Fahrzeugen zu wechseln, die „schwerer Arbeit“ ausgesetzt sind, wie z. B. häufiges Auto Abschleppen. Der Wartungsplan von Chevrolet sieht jedoch den Wechsel von Kühlflüssigkeit erst alle 150.000 Kilometer vor egal welche Aktivität mit dem Gebrauchtwagen ausgeübt wird.

Viele Service-Werkstätten und auch einige Autohändler, die Autos mit „lebenslanger“ Kühlflüssigkeit verkaufen sagen, dass Sie es öfter tun sollten, als der Wartungsplan empfiehlt, wie alle 30.000 oder 50.000 Kilometer.

Warum überhaupt das Kühlmittel vom Motor wechseln?

Hier ist der Grund: Die meisten Fahrzeuge verwenden langlebiges Motorkühlmittel (in der Regel eine 50/50 Mischung aus Frostschutzmittel und Wasser), die bei heißem Wetter und bei kalter Witterung bei wenig oder gar keiner Wartung über mehrere Jahre Schutz für den Motor bieten. Moderne Fahrzeuge haben auch längere Intervalle zwischen Flüssigkeitsaustausch aller Art, teilweise deshalb, weil Umweltgesetze die Autohersteller unter Druck gesetzt haben. Die Menge an Abfallflüssigkeiten zu verringern, die entsorgt oder recycelt werden müssen.

Kühlmittel kann sich im Laufe der Zeit verschlechtern und sollte getestet werden, um zu sehen, ob es immer noch gut ist, da es nur schwer vom Aussehen zu unterscheiden ist. Selbst wenn die Tests zeigen, dass der Kühl- und Frostschutz noch ausreichend sind, kann Frostschutzmittel im Laufe der Zeit sauer werden und seine rosthemmenden Eigenschaften verlieren, wodurch Korrosion im Motor und Getriebe des Autos verursacht wird.

Korrosion kann den Kühler, die Wasserpumpe, den Thermostat und andere Teile des Kühlsystems beschädigen, so dass das Kühlmittel in einem Fahrzeug mit mehr als etwa 50.000 Kilometer auf dem Tacho regelmäßig getestet werden sollte. Das heißt, nach Anzeichen von Rost Ausschau zu halten und sicherzustellen, dass der Kühl- und Überhitz Schutz ausreichend ist, auch wenn das Kühlsystem einwandfrei funktioniert.

Es kann mit Teststreifen überprüft werden, die Säure messen und mit einem Auto Kühlmittel Tester , das den Gefrier- und Überhitz Schutz misst.

Wenn sich die Korrosionswerte sich verschlechtert haben, sollte das Kühlmittel gewechselt werden. 

Das Kühlsystem muss möglicherweise auch gespült werden, um Verunreinigungen zu entfernen, unabhängig davon, was der Wartungsplan erfordert oder wie viele Kilometer sich auf dem Kilometerzähler befinden.

Auf der anderen Seite, wenn die Tests zeigen, dass das Kühlmittel immer noch seine Arbeit macht und keine Korrosion zulässt, kann es eine Geldverschwendung sein, es häufiger zu wechseln als vom Hersteller empfohlen.

Was ist das richtige Auto für mich?

Was ist das richtige Auto für mich?

Gerade Fahranfänger tuen sich schwer bei der Entscheidung des ersten Autos. Soll ich mir einen Diesel kaufen oder vielleicht einen kleinen Benziner kaufen?

Ich möchte dir helfen dir diese Entscheidung abzunehmen.

Diesel oder Benzin Auto?

Bevor du dir die Marke und das Modell aussuchst, musst du erst ergründen ob du ein Benzin oder Dieselmotor in deinem zukünftigen Auto benötigst. 

Grundsätzlich lohnt sich ein kleiner diese mit 1,4 oder 1,9 Liter Hubraum bereits ab 2000-3000 Kilometer im Monat. Wichtig ist das diese Strecke primär Langstrecke gefahren wird und nicht im Stadtverkehr.

Ein perfektes Beispiel für eine Person die einen Diesel benötigt ist: Eine Person die einen weiten Arbeitsweg jeden Tag zurücklegen muss. Beispielsweise jeden Morgen 25 km hin und 25km zurück. Wer solche Distanzen jeden Tag mit dem Auto zurück legen muss, sollte einen Dieselmotor mit kleinen Hubraum in Betracht ziehen. Die Betonung liegt auf kleinen Hubraum!

Ein großer Dieselmotor fängt ab meinem Verständnis bei 2,0 Liter an und hört bei 4,2 Liter auf. Solch große Hubraummonster werden erst benötigt bei mindestens 4000Km in einem Monat Fahrtweg.

Außerdem solltest du dir vor Augen halten, dass ein Diesel Auto immer teurer sein wird in Versicherung und KFZ-Steuer. Ein Drei Liter Diesel kann bis zu 422 Euro Steuern im Jahr kosten!

Vielleicht doch lieber ein Benziner?

Von den meisten Fahrschulen und wahrscheinlich auch Eltern werden als Fahranfänger Autos kleine Benziner empfohlen wie zum Beispiel ein VW Polo oder Toyota Yaris. Diese Autos haben einen geringen Anschaffungswert und sind ziemlich günstig in Steuern und KFZ-Versicherung.

Wobei ein Benzin Auto immer günstiger sein wird in der Steuer als Diesel Fahrzeug.

Benzinautos sind auf jeden Fall die richtige Wahl für Personen die primär in der Stadt Unterwegs sind und auch dort leben.

Selbstverständlich kann man mit einem Benziner auch Autobahn fahren jedoch wird der Spritverbrauch dann um einiges höher sein wie bei einem kleinem sparsamen Diesel mit einem 6 Gang Getriebe.

Ich empfehle stets Benzinmotoren bei einem Fahrtweg von ingesamt 1000km in einem Monat bis maximal 2000 Kilometer.

Die besten Anfängermodelle

  • Vw Polo
  • Toyota Yaris

VW Polo

Der VW Polo sollte jedem bekannt sein und ist eines der am weitesten verbreitetes VW Modell weltweit. Zu Recht. Der Polo ist sehr günstig in der Anschaffung, wenn man ihn als Gebrauchtwagen kauft. Darüber hinaus ist er sehr robust und kann so einen oder anderen falschen Schaltvorgang eines Anfängers in das Getriebe gut verkraften.

Die Kinderkrankheiten des VW Polos: Massenschwungrad defekt, kaputtes Getriebe oder auch ein Motorschaden. Bei richtiger Pflege und Service hält der Polo jedoch einiges aus.

Toyota Yaris

Der Toyota Yaris ist auch ein sehr bekanntest Modell und ist besonders in den Niederlanden und Polensehr beliebt. Der Yaris kommt in entweder 2 Türen oder 4 Türen Form. Der Toyota Yaris ist auch robust und auch gerne gefahren von Senioren mit einem Automatikgetriebe.

 

Der Yaris ist noch günstiger in der KFZ-Versicherung wie der VW Polo, da das Auto weniger in Deutschland gefahren wir du somit die Unfallstatistik um einiges niedriger ist.

Warum ist eine Autoversicherung so wichtig?

Warum ist eine Autoversicherung so wichtig?

Jaja man kennt es – Deutschland liebt Bürokratie. Doch wieso ist die Autoversicherung denn so wichtig und welche Arten von Autoversicherungen gibt es alles?

Die Autoversicherung an sich

Eine Auto Versicherung greift bei einem Unfall, einem defekten Auto oder einem kaputten Fahrzeug. Wer die Schuld für diesen Schaden trägt ist zweitrangig. Die Versicherung des Gebrauchtwagen zahlt alle defekte an einem Auto.

Dafür muss man aber jeden Monat einen gewissen Betrag an die Firma bezahlen. In Deutschland ist es Pflicht das jedes KFZ versichert ist. Ansonsten darf es nicht auf öffentlichen Straßen bewegt werden.

So viel zur KFZ Versicherung.

Verschiedene Arten der Versicherung

Es gibt einmal die Haftpflichtversicherung. Diese Autoversicherung zahlt nur die Schäden die an einemAuto von ihnen verursacht wurden. Mehr nicht. Meistens wird dann auch der Monatliche Beitrag erhöht.

Die Vollkaskoversicherung bezahlt bei zu gut wie jedem Defekt. Also wenn Sie bei der nächsten Ampel jemanden mit 100Km/h in die Autotür fahren bezahlt diese es auch. Für ihr Fahrzeug sowie für das Unfallauto.

Macht es Sinn einen Gebrauchtwagen zu kaufen?

Macht es Sinn einen Gebrauchtwagen zu kaufen?

Diese Frage bekomme ich sehr oft bei uns in der Werkstatt oder aber auch im Freundeskreis zu hören…

Andreas macht es Sinn einen Gebrauchten zu kaufen oder lieber doch einen Neuwagen?

Ich werde mich heute dieser Frage stellen und meine persönliche Meinung sowie eine sachliche Meinung aus Mechaniker Sicht zu diesem Thema abgeben.

Die Tücken der gebrauchten Autos

Einer der größten Aspekte warum es letztendlich doch der Neuwagen geworden ist, ist der Gebrauchtwagenkauf.

Überall im Fernsehen, im Internet, in der Zeitung oder in irgendwelchen Magazin wird vor korrupten Autohändlern gewarnt. Kilometerdreher! Unfallschaden verschwiegen!

Selbstverständlich kriegen sehr viele Leute davon Angst. Wenn ich ein Laie wäre hätte ich mich auch von genau solchen Artikeln verschrecken lassen. Dennoch gibt es in jeder Branche schwarze Schwarz, dass darf man nie vergessen.

Gerade beim Kauf bei einem Fahrzeug mit Mängel kann man erhebliches Geld sparen. Natürlich kommt diese Option nicht für jeden in Betracht. Ich denke kaum, dass jemand los gehen wird und ein Auto mit kaputten Nockenwellen kaufen geht wenn er keine Ahnung von Autos hat.

Dennoch sind gerade solche Angebote für uns Schrauber sehr verlockend und einladend. Denn genau durch solche kleinen Schäden am Fahrzeug kann man sehr viel Geld beim Autokauf sparen.

Ein Rechenbeispiel von mir:

Audi A3 1.6 Baujahr 2007 5 Türen S-Line
Regulärer Preis: 17.500€

Als beschädigtes Fahrzeug kann man solche Modelle bereits für unter 10.000€ kaufen. Nun gehen wir davon aus, dass das Auto eine beschädigte Nockenwelle oder eine kaputte Kupplung hat.

Nockenwellenschaden oder defekte Kupplung Repaturkosten: 2500€

Nach Repatur würde das Auto also ganz für mich nur 12500€ Kosten. Also ein Ersparnis von über fünftausend Euro. 

Jetzt Staunt ihr nicht schlecht oder?

Dennoch bestimmen die Ausnahmen die Regel. Wie bei mir letztes Jahr.

Ich habe gedacht ich habe wieder so ein Schnäppchen entdeckt, also bin ich direkt zum Autohändler nach Fulda gefahren. Der Händler war super nett und gesprächig. Es ging um einen Skoda Fabia 1.4 TDI. Im Inserat stand, das Fahrzeug hat einen defekten Turbolader.

Eine Turbolader Reparatur kostet im Normalfall für so ein Auto um die 400 Euro. Nach meiner Kalkulation hätte ich also 2000 Euro sparen können.

Nachdem wir das Auto besichtigt haben, gaben wir uns die Hand Und das Geschäft war besiegelt. Im Anschluss macht wir noch einen ADAC Kaufvertrag um uns beide rechtlich abzusichern.

Danach transportierte ich das defekte Auto zu mir in die Werkstatt. Die wechselte den Turbolader innerhalb 2 Stunden aus und erhoffte danach den Motor wieder schnorren zu hören. Negativ.

Nach weiterer Inspektion des Motors konnte ich es feststellen. Die komplette Öl Wanne war mit Öl überlaufen. Das komplette Motoröl ist ausgetreten. Verdammt.

Leder konnte ich diesen Schaden am Fahrzeug bei dem Händler auf dem Hof nicht merken…

Aber so leicht kann es gehen.

Ende der Geschichte:

Ich muss das Auto mit 1000 Euro Verlust mit einem Motorschaden verkaufen..

Mein Rat an euch: Passt auf bei Autokauf gerade bei Gebrauchten. Man sieht selbst als Profi kann einem ein Fehler unterlaufen und das kann extrem teuer werden.

 

Also lieber doch einen Neuwagen?Neuwagen oder Gebrauchtwagen?

Nach dieser Geschichte hat wahrscheinlich der ein oder andere noch größere Angst sich ein gebrauchtes Fahrzeug zu kaufen. Dennoch muss ja nicht immer wie ich nach Mängelfahrzeugen suchen sondern kann auch Ausschau nach gepflegten Fahrzeugen halten.

Viele Händler bieten einen klasse Service an in dem Sie die Autos komplett Generalüberholen Motor wie Getriebe, das Auto aufbereiten, kleine Lackschäden lackieren und dann erst zum Verkauf anbieten.

Genau nach solchen Autos solltet ihr suchen. Außerdem hilft es beim Kauf auf sein Bauchgefühl zu vertrauen, wenn das Bauchgefühl von Anfang an sagt „Da habe ich ein schlechtes Gefühl“, dann lasst es bleiben egal wie günstig das Auto auch ist.

Außerdem solltet ihr darauf achten, dass das Fahrzeug einen Check vom Kfz-Gutachter bekommen hat oder ein Dekra-Gebrauchwagen Siegel hat. (https://www.dekra.de/de-de/dekra-siegel-gebrauchtfahrzeuge/)Durch solche Gutachten oder Siegel könnt ihr euch im Nachhinein sehr viel Ärger ersparen und gleichzeitig viel Geld sparen durch weniger Autowerkstatt Besuche.

Für Menschen die wirklich komplett gar keine Ahnung von Autos haben, rate ich stets zum Neuwagen. Man bekommt im Autohaus eine Neuwagengarantie bis zu 7 Jahre. Dadurch ist man erstmal abgesichert, falls etwas mit dem Auto passieren sollte.

Bei einem Gebrauchten reicht diese Garantie maximal bis zu einem Jahr.

Ich hoffe ich konnte euch weiterhelfen, bei Fragen schreibt mir doch einen Kommentar!