Fachverbund BFE — Blei-Freie Elektronik e.V.

“Elektronik-Produkte zuverlässig, wirtschaftlich und umweltgerecht entwickeln und produzieren”

Nach der Umstellung auf die Bleifrei-Technologie in Europa:


Unter anderem hat die Inkraftsetzung der EU-Richtlinien WEEE und ROHS die Folge, dass die Elektronik-Branche sich mit der Einführung der Bleifrei-Technologie erfolgreich auseinandergesetzt hat und weiter auseinandersetzt.
Das Anliegen unseres Fachkreises BFE war es von Anfang an und ist es weiterhin, seinen Mitgliedsfirmen und -organisationen durch gegenseitige Unterstützung die Einführung und Weiterentwicklung der ROHS-konformen Technologien in ihren Häusern zu erleichtern. Dies geschieht vor allem

  1. durch Erfahrungsaustausch in bisher 17 Fachkreistagungen mit ständigen Beiträgen der Fachkreisteilnehmer über ihre Ergebnisse und Erfahrungen ebenso wie Vorträge anerkannter Experten
  2. durch gemeinsame Projekte, von deren Ergebnissen alle Fachkreisteilnehmer profitieren.

Dazu gehört weiterhin, dass die Entwicklung in der Branche weltweit aufmerksam verfolgt wird.

Auch wenn sich das bereits herumgesprochen hat bzw. jetzt eigene Erfahrungen vorliegen:
Die zahlreichen Umstellungs- und Anpassungsaufgaben, die sich jedem Unternehmen mit dieser Technologie-Zäsur stellen, beanspruchten und beanspruchen weiterhin viele Firmen-Ressourcen in erheblichem Maße. Sie sind keineswegs, wie lange in vielen Häusern angenommen wurde, eine alleinige Fertigungsangelegenheit: Die Produktentwicklung muss allein wegen der Veränderungen bei den Herstellkosten und wegen der Einflüsse bei der Zuverlässigkeit in vorderer Linie beteiligt sein, dazu die Logistik, die Qualitätssicherung, sogar der Vertrieb, da Kundenfragen nach Qualität, Zuverlässigkeit und Kosten der Produkte in der neuen Technologie jetzt vermehrt kommen werden. Beim Fertigungsequipment, den Lotmaterialien, Bauelementen und Leiterplatten ist jeder Elektronikhersteller darauf angewiesen, dass die Fachfirmen ihre Aufgaben ordentlich, termingemäß und in einem kundenfreundlichen Sinne erfüllen.
Momentan noch offene Punkte:

  1. manche Bauelement-Probleme
  2. Optimierungen im Bereich der Prozesstechnologie (firmenindividuelle Aufgabe)
  3. Zuverlässigkeitsfragen, insbesondere bei der Langzeitzuverlässigkeit
  4. Design in Randbereichen (das gemeiname Projekt mit dem FED hat hier Klarheit im Grundsätzlichen geschaffen)
  5. Kenntnis und Nutzung des Potentials der Sn-Basis-Weichlote. Es liegt in der Natur der Sache, dass dies mehr eine evolutionärer Vorgang sein wird, der seine Zeit benötigt.
  6. eine einheitliche, weltweit akzeptierte Lösung für alle Kennzeichnungsfragen

Wenn Sie uns kennen lernen möchten: Am besten auf dem Weg über eine Gasteinladung zu unserem nächsten Fachkreistreffen. Sprechen Sie mich an.

Mit freundlichen Grüßen

Ihr
Dr.-Ing. Gundolf Reichelt
(Leitung BFE)

 
Ansprechpartner: Dr.-Ing. Gundolf Reichelt
Ingenieurbüro für Elektroniktechnologie

Jägerndorfer Zeile 51A
D-12205 Berlin
Telefon: +49 (0)30 81 22 644
Mobil: +49 (0)163 70 12 449
Fax: +49 (0)30 84 72 55 49
Mail: gereichelt@aol.com



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